Im Tal der großen Geysire

Im Tal Der Großen Geysire - Laura Walden

Die ersten 100 Seiten fand ich, ehrlich gesagt... schrecklich. Ich war kurz davor, dass Buch zur Seite zu legen und nicht zu Ende zu lesen. Ich habe es dann aber doch weitergelesen und ich muss sagen, nach diesen ersten 100 Seiten nimmt die Geschichte an Spannung zu!


Es ist eine schöne Familiensaga. Nur sind in diesem Roman für meinen Geschmack ein paar zu viele "dunkle Geheimnisse" und ein paar zu viele Zufälle.
Ich finde den Roman auch nicht so schön geschrieben wie den ersten Roman "der Fluch der Maorifrau" von Laura Walden. Ich finde die Sprünge von der Gegenwart (1899-1901) in die verschiedenen Erinnerungen der verschiedenen Charaktere etwas zu durcheinander.


Die Unterteilung in 3 Teile hat in meinen Augen keinen Sinn gemacht, nicht wie im ersten Roman, wo es in den verschiedenen Teilen dann auch tatsächlich um DIE Person(en) ging und aus deren Sichtweise geschrieben wurde.
Am Ende des Buches sind jedoch alle offenen Fragen (was die dunklen Geheimnisse angeht) geklärt.
Ich hätte mich über einen abschließenden Epilog noch sehr gefreut um zu erfahren, wie es mit den anderen Charakteren weitergeht.

Dieser Roman ist nicht einer meiner Favoriten, aber für Zwischendurch fand ich ihn ganz schön.